Freitag, 3. Juli 2015

... LA BRETAGNE - tausend kilometer bis zum meer ...


es war halb drei uhr in der nacht und trotz eingestelltem KLINGELTON SEIDENWEICH waren die gedanken nicht nur TAUSEND KILOMETER sondern gefühlte TRILLIONEN LICHTJAHRE vom MEER entfernt ... das wasser aus der dusche hinterließ ganz und gar kein vorfreudig prickelndes gefühl von SALZ AUF DER HAUT und das mit der BADEBEKLEIDUNG sollte nach einem blick in den spiegel eh noch einmal überdacht werden ... 




mir fällt dabei gerade ein, dass im keller meiner mutter sicherlich noch der fröhlich bunt-gestreifte STRANDUMHANG MIT GUMMIZUG IM HALSBEREICH liegt, den wir früher bei familienreisen immer im gepäck hatten ... KENNT DEN JEMAND ??? ... unter der fürsorglichen obhut der eltern wurde bei uns stets darauf geachtet, dass NASSE BADEBEKLEIDUNG umgehend gewechselt wurde ... man wollte sich die FERIEN ja schließlich nicht mit einer VERKÜHLTEN BLASE verderben ... nun ja, und da wir nicht zu den ANHÄNGERN der FREIKÖRPERKULTUR gehörten, kam besagter strandumhang zum einsatz ... hätte ich mich nur mal früher mit YOGA-HALTUNGEN wie dem BAUM und den BANDHAS vertraut gemacht ... so stand ich unverwurzelt, instabil und schwankend mit meinem strandumhang an den beliebten badestränden des europäischen kontinents ... ich fühlte die mitleidigen blicke ALLER STRANDBESUCHER auf mich gerichtet während ich tapfer versuchte, den BADEBEKLEIDUNGSWECHSEL zu vollziehen ... wer weiß, wie viele badegäste noch heute an den folgeschäden eines gescheiterten STRANDUMHANGEINSATZES leiden müssen ... fortgeschrittene urlauber schafften diese übung bemerkenswerterweise sogar einhändig mit festgehaltenem STRANDLAKEN OHNE GUMMIZUG ...







ich glaube, ich bin ein wenig abgeschweift: war ich doch schließlich noch gar nicht AM MEER ... sondern immer noch mehr als TAUSEND KILOMETER entfernt ... es dauerte auch noch eine weile, bevor wir endlich die ERSTEN KILOMETER in angriff nehmen konnten ... so kam kurz vor dem aufbruch gerade DER SOHN nach hause ... eine verabschiedungszeremonie mit klugen elterlichen ratschlägen für die zeit daheim gab es bereits mehrfach (wie das so ist) am vorabend  ... aus diesem grund (und da der ABI-BALL des sandkastenfreundes wohl eine feucht-fröhliche angelegenheit war) wurde nur nochmal aus der ferne "SCHÖNEN URLAUB MAMA UND PAPA" zugerufen und DAS KIND verschwand mit der LIEBEN FREUNDIN dorthin, wohin ich mich auch noch einmal gerne zurückgezogen hätte ... GÄHN ... sicherheitshalber wurde zum wiederholten male geprüft, ob AUCH DER KOSMETIKKOFFER verstaut war ... der schon länger zurückliegende (KURZ-) URLAUB OHNE KOSMETIKKOFFER (HERR.DELUXE hatte ihn daheim im flur stehen lassen) hat (nicht nur bei mir) eine gewisse ZWANGSNEUROSE hinterlassen ... 

HERR.DELUXE musste in besagtem KOSMETIKKOFFERLOSEN (KURZ-) URLAUB feststellen, dass diese (in seinen augen) KLEINE UNACHTSAMKEIT sowohl in zeitlicher, als auch in finanzieller hinsicht DESASTRÖSE AUSWIRKUNGEN hatte ... seitdem schauen wir beide eher auf den KOSMETIKKOFFER als auf ein gegebenenfalls noch eingeschaltetes BÜGELEISEN ... da muss man schließlich PRIORITÄTEN setzen ... irgendwann konnte die URLAUBSREISE dann aber doch beginnen und die ERSTEN KILOMETER wurden wir nur von der dame aus dem NAVIGATIONSGERÄT mit ihrem unstillbaren informationsbedürfnis unterhalten (vermutlich auch eine art zwangsneurose) ... der wunderbare, neue AUTOBAHNABSCHNITT mit den BÄUMEN DER JAHRE 1989 - 2014 blieb für uns IM DUNKEL DER NACHT verborgen und ein erstes INNERES LEUCHTEN stellte sich erst an einer jenseits der nationalen grenze liegenden raststätte ein ...





dort gab es (ERSTENS) einen NESPRESSO-AUTOMATEN mit meiner LIEBLINGSKAFFEESORTE ... leider offerierte ihn mir niemand mit den worten: "VOTRE RISTRETTO, MADAME DELUXE" ... mehr oder weniger stellte sich die bedienung zur frühen morgenstunde (DER GERÄT WIRD NIE MÜDE ...) unter zuhilfenahme einer FRANZÖSISCHEN GEBRAUCHSANLEITUNG eher als wenig kundenfreundlich dar ... das ergebnis entsprach (vermutlich aufgrund einer sprachbarriere) auch nicht unbedingt der gewohnten qualität, aber: ... nun ja, es gab da im blickfeld ja noch (ZWEITENS) dieses unglaublich ansprechende WOHNMAGAZIN, dessen erwerb schnell über das nicht so ganz zufriedenstellende kaffeeerlebnis hinwegtröstete ... BIGGI.DELUXE und WOHNMAGAZINE - eine verhängnisvolle affäre ... und jetzt: PURE MAISON - dieser name alleine ... übrigens wurde hier erotisches zeitschriftenmaterial  (SIEHE HIER) vermutlich nur auf anfrage verkauft  ... ich äußerte daher meine vermutung, dass der französische lastkraftwagenfahrer sich wohl doch eher für eine in harmonischen farben ausgestattete fahrerkabine interessiere  ... HERR.DELUXE hingegen meinte, dies sei unfug ...




wie auch immer ("quoi qu'il en soit" würde der franzose vermutlich sagen), es waren noch ETLICHE KILOMETER BIS ZUM MEER zurückzulegen und bei einer höchstgeschwindigkeit von EINHUNDERTZEHN STUNDENKILOMETERN auf den französischen nationalstraßen dauerte es halt ... auf der AUTOROUTE hingegen ging es mit EINHUNDERTDREISSIG STUNDENKILOMETERN ein wenig schneller voran ... leider relativierte sich dies jedoch schnell, war nicht nur die bedienung französischer kaffeeautomaten eine herausforderung ... im ferienreiseverkehr AUS VERSEHEN an der AUTOBAHNGEBÜHRENBEZAHLSTATION an den automaten ohne zwischenmenschliche kommunikationsmöglichkeit geraten zu sein, war, trotz sprachbarriere, DOOF (hier würde der franzose wohl eher "MERDE !" sagen) ... dabei war ich schon froh, nah genug an das gerät herangefahren zu sein um überhaupt eine aktion ausführen zu können ...
   






aufgrund einer unüberschaubaren vielzahl von einführungsöffnungen für TICKET/KREDITKARTE/GELD war es nicht ganz leicht herauszufinden, welche karte in welchen schlitz gehörte ... für diejenigen, die solch eine erfahrung noch vor sich haben - MERKE: alles in einen schlitz stecken (den schwarzen) - NACHEINANDER !!!  und: NEIN - KEIN BARGELD ... ob ich auch noch meine PAYBACK-KARTE hätte einführen können:  JE NE SAIS PAS ... hier sei noch angemerkt, dass sich auch der ZAHLVORGANG mit BARGELDEINWURF nicht unbedingt einfacher gestaltet ... als ich es unter dem bohrenden blick von HERRN.DELUXE geschafft hatte, ohne beschädigung der fahrerseite nah genug an den automaten heranzufahren um das ticket einschieben zu können und schon fast aufatmen wollte ... fällt das wechselgeld in einen MÜNZRÜCKGABESCHACHT der sich auf fast UNTERIRDISCHEN NIVEAU befindet ... BINGO ... offensichtlich hatte bei der konstruktion solcher geräte niemand berücksichtigt, dass es KURZARMIGE MENSCHEN in HÖHERGELEGTEN AUTOMOBILEN gibt ... vorzugsweise fährt man also an einen schalter mit menschlichem innenleben ... freundlich ausgestreckte arme begegneten sich, ich wurde mit BONJOUR MADAME begrüßt, man wünschte mir BONNE JOURNÉE, sagte AU REVOIR und ich freute mich geradezu auf die nächste ZAHLSTATION ... HERR.DELUXE konnte DAS übrigens nicht nachvollziehen ...

wie dem auch sein, auch wir schafften es schließlich nach ungefähr zwölf stunden die TAUSEND KILOMETER BIS ZUM MEER zurückzulegen und im geliebten FINISTèRE das für dieses jahr gewähle ferienhaus in besitz zu nehmen ... wie bereits vor zwei Jahren (SIEHE HIER) haben wir bei der auf diese region spezialisierte agentur ET SI ON PARTAIT ... EN BRETAGNE gebucht. Dort hatten wir beste erfahrungen gemacht, es gibt eine große anzahl geschmackvoller häuser (das ist in der BRETAGNE nicht selbstverständlich), KEINE SPRACHBARRIEREN, die betreuung ist persönlich und die wirklich umfangreichen begleitinformationen sind absolut empfehlenswert ... ein reiseführer mit sogenannten "INSIDERTIPPS" kann da jedenfalls nicht mithalten ... sicherlich hätten wir die kleine STRANDBAR "CHEZ MARIE-CATH" sonst (bedauerlicherweise) nicht gefunden ... dort haben wir oft gesessen und den traumhaften blick über den STRAND von PORS CARN genossen ... es gibt köstlichen KOUIGN dort, einen speziellen bretonischen kuchen der mit zerlassener, leicht gesalzener butter getränkt wird ... nach dessen genuss ich allerdings sofort wieder an den strandumhang denken musste ... 




unser feriendomizil in der nähe von PONT L'ABBÉ war perfekt für uns ... besonders der groooße garten mit all den herrlichen ROSEN, dem LAVENDEL und den alten bäumen ist beneidenswert schön ... wir haben schon zum frühstück den tisch in die sonne getragen, neben den so üppig blühenden heckenrosen den ersten kaffee getrunken und uns auf den tag gefreut ... am abend haben wir auf der terrasse hinter dem haus mit der untergehenden sonne noch ein gläschen rosé getrunken und waren uns einig WIE SCHÖN DAS LEBEN IST ... ich erinnere mich an einen abend, an dem wir nach einem guten essen und einem schönen spaziergang noch an den strand gegangen sind um den sonnenuntergang zu betrachten ... DIESES LICHT - ach, könnte ich es doch beschreiben ... all diese zarten, in sich verlaufenden farben ... die nebelbänke ... die letzten surfer in ihren schwarzen neoprenanzügen dümpelten im wasser ... die in schwarz gekleideten angler standen wartend am strand ...  FACE à LA MER ... ich fühlte mich umgeben von diesem magischen licht und hätte mich überhaupt nicht gewundert, wenn sich einer der dunklen angler als NICHOLAS CAGE aus STADT DER ENGEL geoutet hätte ...





überhaupt diese BEGEGNUNGEN DER BESONDEREN ART ... eines abends lugte ganz vorsichtig ETWAS um die ecke und schaute durch die terrassentüre ... diesmal fühlte ich mich allerdings nicht an einen filmset in der STADT DER ENGEL erinnert, sondern eher an die MÄNNER, DIE AUF ZIEGEN STARREN ... leider entpuppte sich das vom nachbargrundstück ausgebüxte exemplar nicht als JEFF BRIDGES, was HERRN.DELUXE sicherlich auch nicht daran gehindert hätte, SIE/IHN am halsband gnadenlos abzuführen ... wir erklärtem dem tier die situation, aber es zeigte sich eher uneinsichtig (vermutlich aufgrund der sprachbarriere) und trottete bockig & störrisch neben HERRN.DELUXE durch die bretonische nacht richtung nachbargrundstück ... dort musste das arme tier dann angebunden im vorgarten die sterne anstarren, da die nachbarn sich zu dieser recht späten stunde auch nach energischem klingeln & klopfen unverständlicherweise sehr unkooperativ zeigten ... wir fragten dann sicherheitshalber bei WER.WEISS.WAS.DE an, ob denn eine, an einem bretonischen VORGARTEN-REGENROHR angebundene, ZIEGE eine dunkle nacht alleine überleben könne und beschlossen nach unklarer sachlage kurzerhand: SIE KANN ... die ZIEGE war da allerdings anderer meinung, ZICKTE & MECKERTE durch unseren unruhigen schlaf ... sie schien erst wieder glücklich, als die dame des hauses am nächsten morgen von diesem MALHEUR unterrichtet werden und "MON DIEU" das verstörte tier wieder in sein kleines ziegenhäuschen umsiedeln konnte ... 





und so verging ein kostbarer urlaubstag nach dem anderen und gerne hätte ich so etwas wie den SLOW-MOTION-MODUS einsetzen wollen, den das neue mobilfunktelefon des sohnes besitzt ... irgendwie kommt es mir so vor, als hätte ich auch noch gar nicht so viel erzählt ... aber wer bis hierher tapfer durchgehalten hat, der möchte jetzt vielleicht überhaupt nichts mehr von menschenleeren, kilometerweiten, weißen sandstränden, heimkehrenden fischerbooten, fangfrischem frisch (der mit BEURRE DEMI SEL angebraten himmlisch schmeckt), köstlichem cidre, klarer luft, weiter landschaft, wind & wellen und dem ganz besonderen SAVOIR VIVRE hören ... der möchte bestimmt viel lieber selber dort hinreisen, denn auch dort gibt es definitiv EIN STÜCK VOM GLÜCK ... habe ich euch neugierig gemacht, dann schaut doch einmal HIER ... dort gibt es noch viel mehr wunderschöne impressionen und ganz bestimmt auch ein passendes feriendomizil für (fast) jedes individuelle bedürfnis (ziegen allerdings nicht immer inklusive) ... 




gerade heute habe ich übrigens entdeckt, dass es bei ALDI-SÜD nun auch eine SONNEN-TANKSTELLE gibt ... EINFACH AUFTANKEN stand auf dem Gerät ... im schnellen vorbeifahren (HERR.DELUXE hatte keine zeit zum anhalten) glaubte ich einen ZAPFHAHN zu erkennen ... dies irritiert mich allerdings ein wenig ... bei der derzeitigen wetterlage ist der einsatz eines solchen automaten zwar nicht notwendig, aber ich werde mich sicherlich zu gegebener zeit einmal eingehender mit dieser verlockenden apparatur beschäftigen ... schließlich sind es nur WENIGE METER bis zu dieser filiale und keine TAUSEND KILOMETER BIS ZUM MEER ...


A BIENTÔT & AU REVOIR 

biggi



Mittwoch, 1. Juli 2015

... la bretagne - TRUGAREZ ...





TIME PASSES IN THE CONSTANT STATE
SO IF THAT IS HOW IT IS

I DON'T WANNA BE A STAR
BUT A STONE ON THE SHORE
LONG DOOR, FRAME THE WALL
WHEN EVERYTHING'S OVERGROWN 
...

james blake - overgrown 


... coming soon: la bretagne ... tausend kilometer bis zum meer ...

biggi



Sonntag, 19. April 2015

... BACK to NATURE ...

gestern haben wir einen ausflug nach BELGIEN gemacht ... genauer gesagt, nach LEUVEN ... kennt irgendjemand LEUVEN ??? vermutlich eher nicht ... hätte der schwiegervater nicht vor langer zeit einmal eine empfehlung für diese wunderbare ortschaft ausgesprochen, wir hätten (bedauerlicherweise) wohl auch nie dorthin gefunden ... ich würde ja sehr gerne hier einige fotos zeigen und den einen oder anderen dazu animieren, eine reise in dieses idyllische, flämische örtchen zu unternehmen ... brüstet es sich (vermutlich zu recht) doch damit, DAS SCHÖNSTE RATHAUS DER GANZEN WELT zu besitzen ... aber, was soll ich sagen: ich habe gar keine fotos gemacht ... und: hätte ich welche, dann würde der strahlende himmel in BLAU heute so gar nicht ins farbkonzept PUDRIGES GRÜN passen ... 




mitgebracht aus LEUVEN habe ich mir das heiß begehrte VT WONEN MAGAZIN ... wobei ich genau genommen sagen muss, dass es nicht wirklich aus LEUVEN stammt ... ich konnte ja auf der hinreise nicht wissen, dass es dieses niederländische wohnmagazin auch bei den belgischen nachbarn geben würde ... sicherheitshalber wurden daher auf der fahrt über holländische autobahnen diverse raststätten angefahren um ausschau nach der aktuellen ausgabe zu halten ... dabei habe ich gelernt, dass es an orten dieser art zwar erotisches zeitschriftenmaterial in hülle und fülle gibt, die nachfrage nach einrichtungsmagazinen hingegen nicht allzu groß zu sein scheint ... vermutlich sind den männlichen fahrern von ps-starken lastkraftwagen harmonische farbwelten eher ziemlich schnuppe ... 




so macht es sich im heimischen wohnzimmer nun auch wirklich viel besser als zwischen all den, ein wenig aufdringlich erscheinenden, heften, die das motto "BACK TO NATURE" irgendwie doch anders umgesetzt haben ... ich für meinen teil freue mich nun auf einen ausflug in inspirierende wohnwelten ... wobei ich zugeben muss, dass die betrachtung des bildmaterials aufgrund nur ungenügend vorhandener niederländischer sprachkenntnisse dabei deutlich im vordergrund steht ... allerdings (und hier werden mir die männlichen käufer oben genannter alternativlektüre sicherlich zustimmen) schmälert dies das vergnügen in keinster weise ... in diesem sinne:

... MAKE SIMPLE THINGS BEAUTIFUL ...


biggi

Sonntag, 15. März 2015

... AMSTERDAM to go ...




SHE'S BACK FROM AMSTERDAM
AND I THINK THE JOURNEY DID HER WELL
HER FACE HAS LOST IT' S TOUCH
THE TELL TALE SIGNS OF LONELINESS INSIDE

(john cale)




in den letzten jahren hat es sich irgendwie so ergeben, dass der erste EXPRESS-WEEKEND-TRIP stets nach AMSTERDAM führt ... immer ist es irgendwie ziemlich kalt und meistens recht stürmig ... auf allen fotografien, die wir mit nach hause bringen, tragen wir dicke schals über unseren jacken und haben warme mützen tief ins gesicht gezogen ... und immer sagen wir: "wir sollten AMSTERDAM auch einmal im sommer besuchen" ... und wenn der sommer dann kommt, dann sagen wir immer: "nun ist es viel zu warm um durch die stadt zu laufen und sicherlich auch viel zu überfüllt" ... und dann dauert es irgendwie eben wieder bis zum neuen jahr ... wenn uns nach der weihnachtszeit und der karnevalssaison irgendwie die decke auf den kopf zu fallen scheint und wir sagen: "lass uns doch einfach mal nach AMSTERDAM fahren" ...



"lass uns doch einfach mal nach AMSTERDAM fahren ..." bedeutet bei uns, genauer gesagt, meist die kombinationsreise AMSTERDAM/ZANDVOORT/HAARLEM ... mal so oder so miteinander kombiniert ... wir hatten das auto diesmal sicher im WEITESTGEHEND ZENTRAL gelegenen parkhaus mit günstigem tagestarif untergebracht ... parken ist in AMSTERDAM ja ein eher unentspanntes thema ... hatte unser sohn seinerzeit beim ersten HERREN-AUSFLUG in die niederländische hauptstadt eine SEHR ZENTRAL gelegene abstellmöglichkeit gleich neben dem königspalast gewählt und dort ein fürstliches vermögen für die parkgebühren ausgegeben (von erzählung zu erzählung klimmt es in mittlerweile astronomische höhen) ... wir waren (!DANKE MONI!) schlauer und nahmen die STRASSENBAHNLINIE 9 bis zum hauptbahnhof ... auf der nahen HAARLEMERSTRAAT gab es im IL TRAMEZZINO zum ersten koffie göttliche schnittchen mit himmlischer füllung ... und während bei mir ja doch eher die aussicht auf ein cooles MUST.HAVE im vordergrund steht, hält HERR.DELUXE lieber ausschau nach kulinarischen köstlichkeiten wie FRIET SPECIAAL nebst VLEESKROKETTEN ... für ihn DAS ultimative niederländische IT.PIECE ... mir hingegen blieb bis dahin noch ausreichend gelegenheit zumindest einen kurzen blick durchs SUKHA-SCHAUFENSTER zu werfen ... 



beim flanieren durch die herrlichen, kleinen und gemütlichen gassen der 9 STRAATJES zwischen PRINSENGRACHT/KEIZERSGRACHT/HERENGRACHT verfliegt die zeit  viel zu schnell ... und im geliebten MARQT-BIOLADEN mit dem coolen GEORGE DELI auf der UTRECHTSESTRAAT war eine HUNGER-PIPI-KALT-PAUSE dann zwingend nötig ... HERR.DELUXE besitzt übrigens eine SCHRITTZÄHLER-APP in seinem mobiltelefon und gerne gibt er zwischendurch auskunft über die bisher getätigte anzahl unserer schritte ... es hört sich stets nach UNGLAUBLICH VIEL an und insgeheim hoffte er diesmal ganz bestimmt, mich damit so zu beeindrucken, dass ich endlich ein einsehen und der bevorstehenden weiterfahrt an die see ein wenig früher zustimmen möge ...



die see liegt bei ZANDVOORT und HERR.DELUXE weiß, dass sich das thema SHOPPING dort für mich im schlummermodus befindet und er die SCHRITTZÄHLER-APP-MASCHE nicht zu bemühen braucht ... denn dort gibt es zu dieser jahreszeit SLOW MOTION PUR ... gemütlich im STRANDPAVILJOEN bei entspannender musik am wärmenden kaminfeuer, den blick auf den menschenleeren strand und die sturmgepeitschte see ... und ich bin mir sicher, dass GRAU einfach nirgendwo schöner sein kann ...  

... NO DIGGITY ...

biggi


Sonntag, 19. Oktober 2014

... NEW YORK CITY - something in our minds will always stay ...








FRAGILE

if blood will flow when flesh and steel are one 
drying in the colour of the evening sun 
tomorrow's rain will wash the stains away 
but something in our minds will always stay 
perhaps this final act was meant 
to clinch a lifetime's argument 
that nothing comes from violence and nothing ever could 
for all those born beneath an angry star 
lest we forget how fragile we are 

on and on the rain will fall 
like tears from a star 
on and on the rain will say 
how fragile we are  

(sting)



Samstag, 11. Oktober 2014

... NEW YORK STATE OF MIND ...


auf jeden fall im mai und im september, sicherlich auch im juni, juli oder im august und vielleicht sogar zur vorweihnachtszeit oder zum jahreswechsel ... NEW YORK IS ALWAYS A GOOD IDEA ...





wie bereits vor drei jahren im mai freute sich die sonne in NYC wohl genauso über unseren besuch wie wir selbst ... wir strahlten gewissermaßen mit ihr um die wette ... bestes OPEN AIR WETTER um sich mit NEW YORK CITY SIGHT TOURS ohne dach über dem kopf durch UPTOWN & DOWNTOWN schaukeln zu lassen, zu fuß die gegend zu erkunden oder in einem der herrlichen parks eine kleine verschnaufpause einzulegen ...genüßlich einen SALTED CARAMEL MOCHA FRAPPUCCINO zu schlürfen, darüber zu schmunzeln, dass die freundlichen COFFEE-SHOP-MITARBEITER statt BIGGI wieder einmal VICKY oder PEGGY auf den TO-GO-BECHER geschrieben haben ... und die mitreisenden leise seufzend darauf hinzuweisen, dass das EMPIRE STATE BUILDING aus diesem neuen blickwinkel und bei diesen veränderten lichtverhältnissen wieder anders, aber genauso ABSOFUCKINGLUTELY GREAT ausschaut ... KLICK - KLICK ...




seit der abreise damals im mai freute ich mich bereits auf den tag, an dem ich wiederkehren durfte ... zuhause wurden dann die anstehenden besonderen anlässe der jüngeren zukunft zwecks einer COMEBACK-TOUR unter die lupe genommen ... HERR.DELUXE zeigte bedauerlicherweise schon zum damaligen zeitpunkt irgendwie keine angemessene euphorie für diese stadt ... aber DER SOHN  ... was also lag näher, als die in nicht allzu weiter ferne liegende reifeprüfung als anlass zu nehmen ... so konnten ja gewissermaßen mehrere fliegen mit einer klappe geschlagen werden ... ich konnte mich schon wieder ein wenig auf NYC freuen ... der ehrgeiz des kindes hinsichtlich der vorbereitung auf das schulische ziel wurde frühzeitig unterstützt ... und HERR.DELUXE freute sich besonders, erst einmal aus der nummer herausgekommen zu sein ... 




die vorbereitungsphase ABI 2014 gestaltete sich für DAS KIND relativ EASY GOING ... das organisationsteam NYC 2014 hatte jedoch einige STOLPERSTEINE aus dem weg zu räumen ... so kam, aus nicht vollständig aufgeklärten beweggründen, der vermieter der gebuchten großzügigen traumwohnung mit ROOFTOP-TERRACE und STUNNING VIEW irgendwie abhanden ... und so mussten wir unseren vorsatz LET'S SIT ON A ROOFTOP AT 2 AM AND TALK ABOUT LIFE in die hotel-alternative mit kommunikationsfreundlichem gemeinschaftszimmer für MUTTER & KIND & TANTE & TANTE mitnehmen ... vor dem schlafengehen erinnerte ich mich dann ohne rooftop-terrace müde und glücklich an die beliebte fernsehserie, in der sich die familienmitglieder nach einem ereignisreichen tag auf diese ganz besonders liebenswerte art verabschiedeten: "GUTE NACHT, JOHN BOY - GUTE NACHT, ELISABETH - GUTE NACHT, JIM BOB - GUTE NACHT, MA" ...





die nächte waren kurz, gab es doch sooo viel zu entdecken ... wer konnte da schlafen ... DAS KIND war zwar der meinung, man könne durchaus in der frühe ein paar stunden länger liegenbleiben und dafür dann ein wenig mehr NIGHT-LIFE veranstalten ... aber wir konnten es davon überzeugen, dass sich dieses vorhaben doch besser bei einer eventuellen COMEBACK-TOUR mit den jungen freunden umsetzen ließe ... und so standen wir am frühen morgen neben echten new york city bürgern auf dem weg zur arbeit staunend vor den verlockenden auslagen im WHOLE-FOODS-MARKET und suchten uns gesunde leckereien für unsere GOOD-MORNING-CENTRAL-PARK-FRÜHSTÜCKSTÜTE aus ... HUBBA, HUBBA - YOU JUST GRABBED A WHOLE BUNCH OF HEALTHY ... oder wir gönnten uns ein ausgiebiges BREAKFAST mit großem CAFÈ AU LAIT, einem ORGANIC BAKER'S BASKET und köstlichen kleinigkeiten im gemütlichen LE PAIN QUOTIDIEN an der ecke ... DAS KIND stieß zeitweilig etwas müde & etwas später dazu und musste dann schlimmstenfalls mit einem COFFEE-TO-GO und einem bütterchen auf der hand vorlieb nehmen ... MAN KANN JA SCHLIESSLICH NICHT ALLES HABEN IM LEBEN ...





dafür gab es ja über den ganzen tag verteilt überall in der stadt so viele gelegenheiten für FRESH & LOCAL FOOD ... und das zusammen mit atemberaubenden aussichten auf die stadt ... egal ob auf dem MADISON SQUARE MARKET mit blick auf das FLATIRON BUILDING, im BRYANT PARK mit der PUBLIC LIBRARY auf der einen und dem EMPIRE STATE BUILDING auf der anderen seite, im CENTRAL PARK mit ganz viel SKYLINE drumherum oder im HIGHLINE PARK mit den rostigen schienen der stillgelegten hochbahntrasse unter den füßen ... DREAM - BELIEVE - DO - REPEAT ...




und für den abend entdeckten wir an der straße die HALAL GUYS mit ihrem preisgünstigen, köstlichen SOULFOOD ... nun ja, schön sah es nicht aus, das essen aus der alu-schüssel und die zahlreichen saucen aus der plastikflasche zum rausquetschen ... aber es war alles einfach nur köstlich ... dort gab es TSCHIKKEN-DSCHEIHRO-OWER-REISS ... oder alternativ auch nur mit FALAFEL über dem reis ... DSCHEIHRO gibt es bei uns ja eher mit tzatziki & krautsalat ... GÜHROSS halt ...dank eines länger andauernden kassenstopps in der samstäglichen shopping-hochzeit in einem GAP-SHOP hatte ich dann gelegenheit zu einem netten plausch mit einer new yorker dame ... ich erzählte ihr vom wunsch des jungen HERRN.DELUXE, am letzten abend noch einmal BURGER essen zu gehen ... HARD-ROCK-CAFE hatten wir schon und das HOOTERS LOKAL mit den spärlich bekleideten mädels konnten wir dem jungen herrn aufgrund einer schlechten bewertung der örtlichen hygiene-inspektion gerade noch ausreden ...  




SO EIN GLÜCK ... die dame rümpfte auch die einheimische nase und empfahl stattdessen den BURGER JOINT  im LE PARKER MERIDIEN HOTEL ... "just around the corner" ... dort lege man mehr wert auf einen perfekten BURGER als auf ein perfektes dekolleté ... das lokal sei eine wirkliche offenbarung und ein wenig versteckt, verriet sie schmunzelnd ... wir fanden uns dann am späten abend nach einer sehr abenteuerlichen tour nach LONG ISLAND (hierzu aber besser ein anderes mal) in unserer schon ein wenig überstrapazierten STREET-WEAR mit wenig DELUXE suchend zwischen top gestylten, schönen menschen in diesem coolen luxushotel wieder ... sanfte LOUNGE-MUSIK lag in der luft und ich hörte fast jemanden ausrufen: "MR. CLOONEY IS INSIDE" ... vermutlich hatte ich den rat der new yorker dame "PLEASE STAY CASUAL" doch irgendwie falsch interpretiert ... einigermaßen souverän schlenderte unsere kleine reisegruppe suchend durch die szenerie ... einmal hin & einmal her ... NICHTS deutete auf einen imbiss hin ... bis der sohn dann ein kleines neon-schild mit einem eindeutigen symbol endeckte und wir hinter einem schweren, samtenen vorhang den eingang in dieses winzige, obskure lokal fanden ... einen größeren gegensatz hätte es gar nicht geben können: die pressspanvertäfelten wände waren über und über mit warmen worten der höchst zahlreichen besucher bedeckt, darüber klebten poster von den RAMONES und RATATOUILLE, der boden klebte auch, die mit filzstift handgeschriebene, überschaubare speisekarte auf zweckentfremdetem verpackungskarton am tresen wies freundlich darauf hin: "IF YOU DON'T SEE IT - WE DON'T HAVE IT" ... die musik war ein herrlicher CROSS-OVER von NANA MOUSKOURI über JANIS JOPLIN, MIREILLE MATTHIEU und GOTTHILF FISCHER featuring MARILYN MANSON ... schrill war auch das publikum ... so, als warte SCARLETT JOHANSSON auf ihr rendezvouz mit HORST SCHLÄMMER ...


... SCHÄTZELEIN, DA WEISSTE BESCHEID ...


... ach so: die burger waren wirklich göttlich und wir danken der unbekannten new yorker dame für diesen coolen tipp ...

und:  vielleicht demnächst noch ein wenig mehr NYC-STORIES  -  denn: 





(foto by schwester.s)

... bis bald ...

biggi


Donnerstag, 14. August 2014

... GLÜCKSBURG - ein stück vom glück ...


GLÜCK kommt manchmal überraschend ... GLÜCKSBURG als reiseziel hätten wir uns nämlich nicht unbedingt ausgewählt ... als ich erzählte, dass wir in diesem jahr eine sommerurlaubswoche in GLÜCKSBURG verbringen würden, erinnerten sich einige, als kind dort mit den eltern segelferien verbracht zu haben - ältere semester erinnerten sich an busreisen nach KAPPELN AN DER SCHLEI (die LANDARZT-WELT) und tagesausflüge nach GLÜCKSBURG und umgebung ... andere fragten nur: "wo ist denn GLÜCKSBURG?" ...




ich erinnerte mich an zeiten, zu denen mein damaliger jugendfreund seinen wehrdienst in GLÜCKSBURG absolvierte ... "ganz weit weg" war das seinerzeit für mich ... und an einen kurzen ostseeurlaub mit den eltern und der kleinen schwester in GRÖMITZ (mutter sagte immer GRÖMMNITZ) ... TOTAL TOTE HOSE für einen TEENIE, der sich als viel zu COOL für einen urlaub in einem ERHOLUNGSORT mit KURSTRAND empfand und der noch nicht einmal besuch des GLÜCKSBURGER ZEITSOLDATEN empfangen durfte ... einzig der ausflug nach HAMBURG ist mir in erinnerung geblieben ... zum einen, weil ich mir dort eine KRAFTWERK-LANGSPIELPLATTE kaufen durfte und zum anderen, weil ich vom hamburger hauptbahnhof frühzeitig nach hause abreisen konnte ... in die obhut von OMA & OPA ... meine arme kleine schwester musste mit den von mir sehr enttäuschten eltern alleine zurückbleiben und wurde dann auch noch von einem hundsgemeinen norddeutschen pferd gebissen ... ich vermute sehr, dass ihre heutige pferdeallergie eine reaktion auf dieses traumatische erlebnis ist ...




nun ja, seit diesen tagen war das thema DEUTSCHE KÜSTE für mich beendet ... eine annäherung erfolgte erst wieder gemeinsam mit HERRN.DELUXE ... mutter empfahl die DEUTSCHE NORDSEEKÜSTE ... der OBERCOOLEN TEENAGER-ZEIT war ich ja nun längst entwachsen, mütterliche ratschläge waren nicht mehr von vornherein peinlich und männliche begleitung hatte ich ja nun auch an meiner seite ... NORDDEICH war das zwischenziel - frischverliebt wollten wir auf NORDERNEY das romantische INSELGLÜCK finden ... bis dahin kamen wir jedoch nicht ... ich erinnere mich an scharen funktionell gekleideter senioren am fähranleger und an RASEN am STRAND ... auch diesmal fand der geplante urlaub daher wieder ein vorzeitiges ende ... so UNCOOL fühlte ich mich trotz fortgeschrittenem erwachsenenalter ja nun doch nicht ... - kurzentschlossen flüchtete ich mit HERRN.DELUXE an die NIEDERLÄNDISCHE NORDSEEKÜSTE ... die fanden wir ein ein wenig lässiger ...




seitdem fand kein erneuter annäherungsversuch mehr statt ... unsere urlaube verbrachten wir weit entfernt der DEUTSCHEN KÜSTE und erst ein blogbeitrag bei TINE K. entzündete unlängst einen kleinen funken ... dort wurde das SMUCKE STEED vorgestellt ... hui, das sah fein aus, die wunderbare ausstattung, die geschmackvoll gestaltete homepage, die sympathischen besitzer ... das hatte so gar nichts von altdeutscher gemütlichkeit ... aber GLÜCKSBURG ... ach je, da wollte ich nun ja nicht unbedingt hin ... sicherheitshalber doch mal in die favoritenleiste habe ich das SMUCKE STEED gepackt ... zu schade um es zu vergessen ... man kann ja nie wissen ... 





und wie es das GLÜCK so wollte, fand unsere, in diesem jahr aus gegebenen anlässen ein wenig unkoordinierte, urlaubsplanung ihr ziel dann tatsächlich in GLÜCKSBURG ... im SMUCKE STEED - der kleinen feinen pension ... nun sind wir seit einigen tagen wieder daheim und immerzu erinnern wir uns an die schöne zeit dort ... und das liegt ganz besonders eben genau an diesem SCHMUCKEN ORT ... lichtjahre entfernt von aller muffigen, abgewohnten, piefigen ferienwohnatmosphäre der altbekannten art ... die bilder im weltweiten web waren schon vielversprechend ... die wirklichkeit jedoch noch viel schöner ... gemütliche farben treffen auf cooles design ... mit so viel liebe fürs detail ... fernab von idyllischem ROSAMUNDE-PILCHER-LANDHAUS-STIL oder allzu kühlem INDUSTRIE-AMBIENTE ...




die himmlischen betten waren einfach göttlich, der bequeme sitzplatz mit blick auf die FLENSBURGER FÖRDE traumhaft und die pflegeprodukte konnte man im wahrsten sinne des wortes mit gutem gewissen benutzen ... liebe TINE und lieber SÖNKE ROß - das müssen sie bei ihrer kalkulation unbedingt überdenken, sollte es mehrere gäste unserer art geben ... denn aus den gleichen beweggründen haben wir auch ausgiebig gefrühstückt ... meist sogar draußen auf der herrlichen terrasse mit grandiosem ausblick ... all die leckereien ... ich habe mich oft gefragt, ob FRAU ROß die halbe nacht mit der zubereitung in der küche verbracht hat ... meine waage daheim hat daher auch ein wenig länger gebraucht um ihre anzeigeposition zu erreichen ... 




was soll ich sagen: wir haben es diesmal geschafft, unseren kompletten urlaub an der DEUTSCHEN KÜSTE zu verbringen, haben ausflüge an die OST- und auch an die NORDSEE unternommen und hatten keinen grund für einen frustrationsbedingten abbruch der ferien ... auch das haben wir sicherlich HERRN & FRAU ROß zu verdanken, die uns mit den passenden ausflugstipps in die umgebung geschickt haben ... sonst hätten wir vermutlich nach unserem ersten strandbesuch bereits wieder die heimreise angetreten ... 




dort fanden wir uns nämlich in einem SUMMER-SPECIAL der beliebtesten DOKU-SOAP-FORMATE wieder ... meine bedenken hinsichtlich meiner badekleidungstauglichkeit waren völlig unbegründet ... mitleidsvolle blicke ernteten wir wohl eher, weil wir mit unserem karg bestückten ibiza-strandkorb so gar nicht gegen die armada von kühltaschen & tupperdosen antreten konnten ... brauchten wir ja auch dank des ausgewogenen frühstücks in der kleinen feinen pension überhaupt nicht ... und wir besaßen auch keinen strandkorb, den wir in einen strandkorbverbund hätten einbringen konnten ... dies hätte für uns den unglaublichen vorteil gehabt, mit der vielzahl von strandkorbgittern eine art wehrzaun errichten und sich gegen ungebetene arealbenutzer verteidigen zu können ... aber so ...





wir verließen diesen strand recht schnell - auch die bereits entrichteten parkgebühren konnten uns nicht zum verweilen bewegen ... FRAU ROß empfahl den strand in FALSHÖFT ... viel natur, viel platz, ein malerischer leuchtturm und sonne sowieso ... keine gebühren für PARKPLATZ und STRANDBENUTZUNG ... das CAFE LICHTHOF haben wir leider nicht gefunden, obwohl sie es uns so ans herz gelegt hatte ... figurtechnisch gesehen vermutlich ein GLÜCK ... denn wer hätte bei selbstgebackener EIERLIKÖRTORTE mit ROTER GRÜTZE oder BUCHWEIZENTORTE mit PREISELBEEREN schon wiederstehen können ...




hatten wir doch schließlich schon bei ANNIES KIOSK im dänischen SØNDERHAVN zugeschlagen ... einer kultigen HOT-DOG-IMBISSBUDE mit WIKIPEDIA-EINTRAG ... sie rühmt sich, die größte WURSTSTANDSTAMMKUNDSCHAFT in ganz DÄNEMARK zu haben ... ob die dänen wohl auch deshalb zu den GLÜCKLICHSTEN menschen gehören ... FRAU MERKEL soll übrigens auch schon dagewesen sein ... da ich mich nicht gerade zu den HOT-DOG-EXPERTEN zähle, bin ich für eine weiterführende FACHSIMPELEI auf diesem gebiet wohl eher ungeeignet ... aber lecker war die wurst schon ... allerdings ist eine fahrt in die stadt SØNDERBORG unbedingt auch ohne ANNIES KIOSK lohnenswert ... entlang der DÄNISCHEN RIVIERA - einfach nur traumhaft ...  vor lauter begeisterung hätten wir bei einem zwischenstopp gerne ein paar nette worte an die DÄNISCHE KÖNIGIN gerichtet ... KÖNIGIN MARGARETHE verbringt die sommersaison nämlich in GRÅSTEN SLOT ... bedauernswerterweise war sie allerdings wohl nicht daheim ... alles zu ... vermutlich stand sie ja sogar INKOGNITO an ANNIES KIOSK neben uns ... 




HERR.DELUXE hätte sich im übrigen ganz besonders für das SAHNEHÄUBCHEN auf der INSEL RØMØ bedankt ... diese einmalige gelegenheit, mit dem eigenen auto über den strand zu brettern fahren ... vollgas mit 30 km/h über die sandpiste ... BORN TO BE WILD ... nur gut, dass diese insel für einen täglichen ausflug ein wenig entfernt gelegen war ... vermutlich wären wir sonst nicht mehr dazu gekommen, in FLENSBURG durch die ROTE STRASSE zu bummeln, um idyllische hinterhöfe mit schnuckeligen läden zu entdecken (ein tipp von HERRN ROß) ... wir hätten nicht den SPUREN DES LANDARZTES an der schlei nach ARNIS folgen können, der kleinsten stadt deutschlands ... wir hätten DAS KLEINE ALBTRAUMKAFFEE in SCHLESWIG nie kennengelernt (nicht ganz so schlimm) ... und unglaublich schade wäre es gewesen, den abendlichen SUNDOWNER im SANDWIG verpasst zu haben ...




so bin ich nun GLÜCKLICH, der DEUTSCHEN KÜSTE noch einmal eine chance gegeben zu haben ... ich glaube, es hat nicht unbedingt etwas mit dem älterwerden an sich zu tun, dass ich dort jetzt tatsächlich EIN STÜCK VOM GLÜCK finden konnte ... genau wie zu teenager-zeiten empfinde ich vieles noch immer als ein wenig altbacken ... aber das kann ich jetzt getrost links liegen lassen ... gibt es ja inzwischen auch die anderen seiten ... RELAXED - STYLISH - COOL ... so sage ich jetzt nicht mehr NEVER EVER, sondern denke bereits über ein nächstes mal nach ...  




... und jetzt  freue ich mich schon ein bisschen auf NEW YORK ... 
(dort soll es ja auch WURSTBUDEN geben)


. . .   bis bald   . . .

biggi